Rissarten
C.
Baudynamische Risse
Da der Bewegungsablauf dieser Risse häufig nicht einwandfrei abzugrenzen ist, können zusätzlich bautechnische Maßnahmen erforderlich werden. z.B. Einbau von Dehnungsschienen, Ausbilden sichbarer Fugen (Ausspritzen mit geeigneten Fugendichtmassen).
C.1
Bautechnische und konstruktionsabhängige Risse
C.2
Baugrund bedingte Risse

Gerade, regelmäßig oder unregelmäßig verlaufend, dünn bis weit geöffnet, horizontal oder vertikal. Sie treten z.B. am Deckenanschluß, in Höhen von Etagendecken und Ecken von Öffnungen (Fenster, Türen), am Dachanschluß und anderen Schwachstellen des Bauwerks auf.

Bis ins Mauerwerk hinein durchgehende Risse, meist breit aufklaffend.

Rissursachen
Rissursachen

Bewegungen und Verformungen durch Zug- und Druckspannung, durch Dehnung und Setzung.

Durch Windbelastung.

Durch Deckenschub.

Durch fehlende Bewegungsfugen.

Anschlüsse von Bauteilen oder Baustoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Geologische Setzungen.
Verursacht durch Bewegungen des Baugrundes, Erdbeben, Bergbauschäden u. dgl.

Erschütterungen durch Straßenverkehr, Bahnverkehr, Luftverkehr u. dgl.

Bild- und Textquelle: BSF-Merkblatt Nr. 19 - Stand Januar 1997
Risse in Außenputzen, Beschichtungen und Armierungen, Herausgeber:
Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V., Hahnstraße 70, 60528 Frankfurt am Main.